Benchmarking
In der Marktwirtschaft entscheidet der Wettbewerb, welche Produkte, Ideen und Verfahren sich durchsetzen. Die Anbieter behalten sich dabei natürlich gegenseitig im Blick.
Benchmarking bedeutet das periodische bzw. kontinuierliche Vergleichen und Messen der eigenen Produkte, Dienstleistungen und Prozesse mit den besten Wettbewerbern oder auch mit anerkannten Marktführern anderer, ähnlich gelagerter Branchen. Im Vergleich zu diesen sollen Unterschiede zum eigenen Unternehmen erkannt und Möglichkeiten zur Verbesserung aufgezeigt werden.
Idealerweise werden nicht nur einzelne Elemente, beispielsweise die Preisgestaltung oder die Personalpolitik, untersucht, sondern alle Bestandteile des Geschäftserfolgs des gewählten Vorbilds. Auch die schwer fassbaren Komponenten wie die Unternehmenskultur und das Image werden miteinander verglichen.
Es ist damit auch keine Produktimitation, sondern der offene Wunsch, sich am Leistungsstandard der besten Mitbewerber zu messen und von ihnen zu lernen.
Mittlerweile wird immer häufiger „institutionelles Benchmarking“ betrieben. Wenn es beispielsweise darum geht, die Wirkung des deutschen Steuersystems auf ausländischen Investoren zu beurteilen, greift man gern auf den Vergleich mit dem Ausland zurück und versucht, daraus Folgerungen für das eigene Handeln zu ziehen. Das hat man zwar irgendwie schon immer getan, nur heißt das jetzt eben „Benchmarking“.
Folgende Vergleichsfragen werden häufig an uns herangetragen:

- Produktqualitäten
- Responsezeiten
- Preissetzung
- Organisationsstrukturen
- Budgets (z.B. Marketing, Werbung)
- Distributionskanäle
- Leistungs- und Preisbeobachtungen
Mögliche Methoden, die wir in unserem Hause oder über Partner abdecken, sind unter anderem:
- Storechecks / POS-Erhebungen
- Experteninterviews
- Verkäufer- und / oder Kundenbefragungen
- Datenbankabfragen
- Werksbesichtigungen
- Katalogbestellung und -auswertung
- Testkäufe
- Angebotseinholungen
- Beobachtung
- Reverse Engineering
- Servicetests.


