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Potenzialberatung

Kurzberatung von kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMUs)

Das Arbeitsministerium NRW hat zum Jahresbeginn 2001 das Projekt „Potenzialberatung KMU“ ins Leben gerufen, um die Ermittlung des Potenzials eines Unternehmens vorzunehmen und die Umsetzung erster notwendiger Veränderungsschritte in der Praxis einzuleiten. Dies beinhaltet unter anderem die Untersuchung interner und externer Prozesse, die Einschätzung von Chancen und Risiken, die Analyse des Qualifizierungsbedarfs der Beschäftigten.

Als (Ober-) Ziele hat die Landesregierung NRW formuliert: Damit die Beratung erfolgreich sein kann, müssen folgende Forderungen erfüllt werden:

Die Beratung wird anteilig aus Mitteln des Landes in Verbindung mit Geldern aus dem Europäischen Sozialfond (ESF) mitfinanziert und richtet sich ausschließlich an Betriebe, die ihren Hauptsitz in Nordrhein-Westfalen haben.

Die Potenzialberatung dient der arbeitsorientierten Modernisierung der Betriebe, aufbauend auf den Erkenntnissen der Programme QUATRO und ADAPT, mittels derer in den vergangenen fünf Jahren umfassende und anspruchsvolle Methoden und Konzepte entwickelt und erprobt wurden.

Die Länge der (geförderten) Beratungszeit geschieht in Abhängigkeit von der Größenordnung des Unternehmens:

Anzahl Mitarbeiter: Förderzeitraum (in Manntagen):
1 bis 49: 5 bis 10
50 bis 250: 5 bis 15

Maximaler Förderbetrag (pro 1 Beratungstag): 500 Euro

In Abstimmung mit der vom Arbeitsministerium unter der Federführung mit der Maßnahme beauftragten G.I.B. (Gesellschaft für innovative Beschäftigungsförderung) und deren jeweils zuständigen Regionalsekretariaten vor Ort hat Gayer Consulting folgenden Beratungsansatz ausgewählt:

- Phasenschema einer Potenzialberatung

Methodisch soll die Potenzialberatung Unternehmen befähigen, mittels einer beteiligungsorientierten Analyse (Mitarbeiter / externe Berater) ihre Erfolgspotenziale und Engpässe zu erkennen, daraus einen Handlungsplan zur Optimierung betrieblicher Abläufe zu entwickeln und erste Umsetzungsschritte einzuleiten.

Im eindeutigen Vordergrund des Beratungsansatzes stehen also die Funktionen „Personal“(-entwicklung) und „Marketing“. Kosten- und Finanzanalysen werden innerhalb der Potenzialberatung nicht durchgeführt.

- Warum eine Potenzialanalyse?

Im Ergebnis erstellen Sie gemeinsam mit dem Berater einen betrieblichen Handlungsplan, in dem neben den Ergebnissen der Analyse Maßnahmen festgehalten sind, die zum Beispiel geeignet sind, neue Absatzmöglichkeiten zu erschließen,

Antragsberechtigt sind generell alle in NRW beheimateten Unternehmen, die das Größenkriterium „KMU“ erfüllen (1 bis 250 Mitarbeiter) und gewerblich in der Industrie- und / oder Dienstleistungsbranchen agieren (nicht gefördert werden Unternehmen aus dem Energie-, Kohle- und Stahlbereich).

Der Förderantrag wird vom Unternehmen beim jeweils zuständigen Regionalsekretariat eingereicht (wobei die hinzugezogene Beratungsgesellschaft gerne Unterstützung beim Ausfüllen der Formulare leisten kann). Die Bewilligung wird in der Regel schnell und unbürokratisch ausgesprochen.

Das Programm ist mit einem Insgesamtvolumen von 200 Mio. Euro ausgelegt und läuft bis zum Ende des Jahres 2006.